
vom 13.-15. Juni 2013 in Freiburg
Im Alltag wird erwartet, dass Ältere und Jüngere, Frauen und Männer, Menschen mit unterschiedlichen Herkunftskulturen, Professionen, Firmenkulturen produktiv und kreativ zusammen arbeiten. Gelingt dies wirklich "einfach"?
Welche Spannungen haben diese Unterschiede zur Folge, im Team, in und zwischen Organisationen? Theoretisch sind die Begriffe und Instrumente von Diversity-Management beschrieben mit großen Versprechungen: mehr Effizienz, höhere Innovation, weniger Reibungsverluste durch schwelende Konflikte und größere Arbeitszufriedenheit.
In der betrieblichen Praxis fallen jedoch Anspruch und Wirklichkeit oft auseinander, der Alltag ist von Ambivalenzen und Widersprüchen gekennzeichnet. Führungskräfte fühlen sich oft allein gelassen, diese "vielfältigen" Spannungen angemessen zu gestalten. Klar ist, dass wir uns in einem fragilen Bereich befinden und dass es keine einfachen Patentrezepte gibt.
AKTUELL: Detaillierte Tagungsbroschüre
Weitere Informationen finden Sie
auf der Webseite der Fachtagung

Die Deutsche Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsdynamik (DGGO) e.V. ist eine Vereinigung von ExpertInnen zum Zwecke der empirischen Forschung und hoch qualifizierender Ausbildung durch Konzeptualisierung und Qualitätssicherung von Aus- und Fortbildungen, die Weiter-bildung der Mitglieder in gruppen- und organisationsdynami-schen Fragen, interne und öffentliche Fachtagungen und Forschungsprojekte.
Kern der Empirie sind die Wirkkräfte und Prozesse in Gruppen und Organisationen. Die innere Dynamik in Organisationen steht dabei ebenso im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit wie die darin stattfindenden Gruppenprozesse, die beteiligten Personen und die Wechselwirkungen dieser sozialen Systeme.
Zentral ist eine kritisch-forschende und optimistisch-ressourcenorientierte Haltung gegenüber den beteiligten Menschen und Prozessen, in die es mit einem wissenschaftlich überprüften methodischen Repertoire erhellend und steuernd im Interesse und unter Einbeziehung der Beteiligten einzugreifen gilt.
30.—31. Januar 2014
in Basel
Intimität bietet im Zusammenhang mit Change viele spannende Zugänge:
Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!
Prof. Dr. Olaf Geramanis (FHNW) und Beate Mews (DGGO).